Der Kreis Höxter war an einigen in privatrechtlicher Form geführten Versorgungsunternehmen beteiligt ( z. B. PESAG AG, PREUSSENELEKTRA AG ). Als ich einmal zwecks Informationsfindung in den Geschaeftsbericht des betreffenden Unternehmens Einblick nehmen wollte, sagte der Oberkreisdirektor, das ginge so nicht, der Kreistag müsse erst über mein Akteneinsichtsrecht beschliessen. Das brachte mich auf den Gedanken, von meiner Aufwandsentschaedigung Aktien von den Unternehmen zu kaufen, an denen der Kreis beteiligt war, bzw. von denen, die in Verbindung mit den kommunalen Versorgungsunternehmen standen, wie z. B. VEBA-, VEW-, RWE-, Rhenag-, VIAG- ,Gelsenwasseraktien. Anlass war das auch das Aufkommen der Kernkraftgegner und die beginnende Privatisierung der kommunalen Versorgungsbereiche. Es ging mir vor allem darum, Informationen zu sammeln, um dieser Entwicklung entgegegentreten zu können.
Diese Informationen, die ich auch der Partei zur Verfügung stellte, führten immerhin zu einer intensiven Privatisierungsdiskussion und retteten den gesamten Regierungsbezirk Detmold vor dem Zugriff des Waaserkonzerns Gelsenwasser AG. Dazu hatten wir u. a. den AfA- Bezirkssekretär mit meiner Aktie zur Hauptversammlung der Gelsenwasser AG geschickt.
Um meine Aktien auch später anderen Interessenten zur Verfügung
stellen zu können, trat ich ich dem Dachverband Kritischer Aktionäriinen
und Aktionäre e. V. (http://ourworld.compuserve.com/homepages/critical_shareholders/homepage.htm)
bei.. Ihm kann ich jeder Zeit das Stimmrecht aus meinen Aktien übertragen
oder von ihm mir selbst Eintrittskarten zum Besuch von Hauptversammlungen
bestimmter Unternehmen besorgen. Ich war hier einige Zeit auch selbst aktiv
war und verwaltete die Eintrittskarten der Aktionärsversammlungen.
Bemerkung zur Webseite : Dies ist ein Auszug aus : "
Recht auf Information für jeden Bürger - Wie man Informationsmöglichkeiten
in einer Partei und im Staat verbessern kann "