Neue Zahlen sprechen dafür
:
SPD Höxter für sofortigen Bau einer Turnhalle
im Schulzentrum
Höxter. "Der SPD-Ortsverein Höxter hält es für dringend notwendig, daß die Sporthalle für die Kaufmännischen Schulen im Höxteraner Schulzentrum am Bielenberg nicht erst 1980, sondern sofort in Angriff genommen wird "
Dieser Antrag wurde In der letzten Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Höxler einstimmig angenommen. Neben den bereits vom SPD-Stadtverband Hoxter angeführten Argumenten ( sie wurden bereits Ende vergangenen Jahres in der örtlchen Presse veröffentlicht ) wurde auf eine Statistik des Regierungspräsidenten (Stand 1. 1.1978) hingewiesen Danach kommen in der Stadt Höxter 2239 Einwohner, in der Stadt Warburg 1938 Einwohner, in der Stadt Brakel 1326 Einwohner auf eine Sporthalleneinheit (sog. "Ubungseinheiten" )
Da die Sporthallen nicht nur von den Schulen, sondern auch von den örtlichen Turn- und Sportvereinen benutzt werden, hätte bei der Festlegung der Rangfolge der Turnhallenbauten für die kreiseigenen Schulen auch dieser Gesichtspunkt eine Rolle spielen müssen. Denn wozu wird schließlich diese Statistik herausgegeben.
Bekanntlich war die Rangfolge der Bauten nach den Schülerzahlen und damit in der Reihenfolge Brakel, Warburg, Höxter vom Kreis in seiner Eigenschaft als Schulträger festgelegt worden.
Eine eingehende Diskussion hatte über dieses Problem in der Vorstandssitzung des SPD-Ortsvereins stattgefunden. Hier war zur Sprache gekommen, daß zu Beginn der Haushaltsberatungen 1978 von der Kreisverwaltung Höxter keine kreiseigene Sporthalle vorgesehen gewesen sei. Nach dem der Kreisschulausschuss vorgelegenen Entwurf des Haushaltsplanes sei lediglich eine Bezuschussung eines Baus der Sporthalle des Kolpingbildungswerkes in Brakal geplant gewesen, die dann auch von der dortigen Berufsschule benutzt werden sollte. Lediglich dem standigen Drängen der SPD Kreistagsfraktion sei es zu verdanken, dass der Bau der Turnhallen in Brakel und in Warburg haushaltsrechtlich abgesichert worden sei.
In der Vorstandssitzung konnte nicht geklärt werden, ob die Grundstücksfrage in Brakel (hier soll ja zuerst gebaut werden!) endgültig abgeschlossen ist. Bestätigt wurde die Tatsache, dass im Schulzentrum Höxter kein freier Raum für den Sportunterricht der Kaufmännischen Schulen in Sporthallen vorhanden ist, wahrend im Warburger Sport- und Schulzentrum dies für die dortige Berufsschule möglich ist.
Man war sich nach eingehender Diskussion auch einig, daß man wohl beim derzeitigen Stand an der Rangfolge nichts mehr ändern könnte, befürchtete aber, dass durch eine Verzögerung der Bauten in Brakal (Grundstücksfrage) und Warburg sowie durch eine Veränderung der konjunkturellen Lage wegen fehlender finanzieller Mittel der Bau der Höxteraner Sporthalle in absehbarer Zelt nicht mehr zum Zuge kommt.
In der Mitgliederversammlung, die unter der Leitung des Ortsverelnsvorsltzenden
und Ratsherrn Albert Huppertz stattfand, wurde der bevorstehende Unterbezirksparteitag
in Bad Driburg durch Delegiertenwahlen und Antragsberatungen vorbereitet.
Der langjährige Schriftführer und Kreistagsabgeordnete Wilhelm
Rühl gab einen Bericht vom Bundesparteitag.