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Neue Westfälische (Höxter) Mittwoch, 14. Dezember 1977

Turnhallenbau für die Schuljugend im Kreis verstärken

Schulsportstätten in Schulzentren

Kreis Höxter. Einen verstärkten Bau von Turnhallen fordert die SPD des Kreises Höxter. Wo es im einzelnen im argen liegt, legte die SPD in einem Katalog vor, der der NEUEN WESTFÄLISCHEN übersandt wurde. Hier der Wortlaut:

„Die SPD-Kreistagsfraktion wird aufgefordert, sich bei den bevorstehenden Haushaltsberatungen dafür einzusetzen, daß im kommenden Jahr die dringend benötigten Turnhallen für die kreiseigenen Berufsschulen endlich in Angriff genommen werden.

Zum frühstmöglichen Termin ist im Schulzentrum am Bielenberg in Höxter mit dem zweiten Bauabschnitt der „Kaufmännischen Schulen", der in seiner Planung eine Turnhalle vorsieht und baureif bei der Kreisverwaltung vorliegen soll, zu beginnen.

Der CDU des hiesigen Raumes wird empfohlen, sich an Stelle des „Volksbegehrens zur kooperativen Schule" um die Schulangelegenheit ihres Verantwortungsbereiches zu bemühen."

Diesen Antrag beschloß der SPD-Stadtverband Höxter. Die Begründung lautete wie folgt:

1. Der Kreis Höxter, der seine Berufsschulen weitgehend ausgebaut hat, hat den sportlichen Sektor bisher vollkommen vernachlässigt. Die Planungen der .Schulturnhallen wurden Jahr für Jahr hinausgeschoben.

2. In dem Entwurf des Haushaltsplanes des Kreises Höxter für das Jahr 1978, der zur Zeit auf der Kreisverwaltung von jedem Bürger eingesehen werden kann, sind 1 Millionen DM für eine Turnhalle der Brakeier Berufsschulen ausgewiesen. Leider aber ist für dieses Projekt noch kein baureifes Grundstück vorhanden.

3. Dagegen soll mit der Schulturnhalle am Hoxteraner Bielenberg, die bau- und planungsreif ist, erst 1980 begonnen werden.

4. Der Bau der Turnhalle für die Warburger Berufsschule, für die vor etwa acht Jahren ein Architektenwettbewerb veranstaltet worden sein soll, soll erst 1979 in Angriff genommen werden.

5. Dem Kreis müsste bekannt sein, dass gerade doch der Schulsportstattenbau sowie Baumaßnahmen in Schulzen eine besondere Priorität genießen.

Bei dieser Gelegenheit wurde auf die folgenden Passagen der Etatrede des nordrhein-westfallschen Finanzministers Halstenberg verwiesen: „... Soweit an bestehenden Schulen noch keine ausreichenden Schulsportstätten vorhanden sind, wird Ihrer Einrichtung und Förderung weiterhin besondere Priorität eingeräumt... Die Ausweitung der für Schulzentren eingesetzten Schulbaumittel ergibt sich dabei aus der Forderung des Schulbauprogrammes, wonach im Sekundarbereich grundsätzlich nur noch Schulzentren gefördert werden..." (vergl..,Eildienst Landkreistag NRW" Nr. 18/Seite 255). .