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Westfalen-Blatt (Höxter) vom 29.03.1977

"Sporteinrichtungen für Berufsfachschulen"

Sitzung der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen - Für Bauwerke Mittel bereitstellen

Kreis Höxter. Der Kreis Höxter soll für seine Berufs- und Berufsfachschulen Sporteinrichtungen schaffen, das war die Forderung der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) in der SPD. Mit den Planungen der Turnhallen für die Berufsschulen müsse sofort begonnen werden, damit sie eventuell in das Investitionsprogramm der Bundes- und Landesregierung aufgenommen werden.

Nach Ansicht der AfA müßte der Kreis Höxter in der Lage sein, für den Sport der heranwachsenden berufstätigen Jugend genügend Mittel bereitzustellen. Die Forderungen erhob die AfA auf ihrer konstituierenden Sitzung gleichzeitig zum Antrag. In der Diskussion zum Antrag wurde laut, daß der Kreis in seinem Investitionsplan für die Jahre 1978, 1979 und 1980 wohl den Bau der Turnhallen für die berufsbildenden Schulen in Brakel, Warburg und Höxter aufgeführt habe, die Verwirklichung aber noch auf sich warten lasse. So sei der Termin 1977 für Warburg und Brakel bereits verflossen.

Für das Schulzentrum in Höxter, in dessen unmittelbarer Nähe zur Zeit der Neubau der Kaufmännischen Schulen des Kreises entsteht, seien lediglich 30 000 Mark der Stadt Höxter zum Bau der Kleinsportfelder zur Verfügung gestellt worden.

Um seiner Forderung mehr Nachdruck zu verleihen, beschloß der AfA-UB-Vorstand folgenden Antrag: »Wir fordern die SPD-Bundestagsfraktion und die SPD-Landtagsfraktion auf, sich dafür einzusetzen, daß bei den geplanten Konjunkturmaßnahmen in stärkerem Maße Hochbaumaßnahmen zum Zuge kommen« mit der Begründung: »Hochbaumaßnahmen sind arbeitsintensiver als Tiefbaumaßnahmen und tragen so zu einem stärkeren Abbau der Arbeitslosigkeit bei.«

Weiterhin befaßte sich der Vorstand mit dem Ausbau der AfA-Organisation im Unterbezirk und der Vorbereitung der AfA-Bezirkskonferenz, die am 2. April 1977 in Bielefeld stattfindet.