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Sparkassen müssen Kapitalspritze finanzieren

Düsseldorf · 22. März · rtr · Die beiden Sparkassenverbände in Nordrhein-Westfalen werden die milliardenschwere Kapitalerhöhung der mit Verlusten kämpfenden WestLB allein schultern müssen. Denn nach dem Land lassen auch die Landschaftsverbände als zweiter größerer Anteilseigner keine Bereitschaft erkennen, sich an einer neuen Kapitalspritze zu beteiligen.

Ein Sprecher des Landschaftsverbandes Rheinland erklärte: "Eine Kapitalerhöhung machen wir nicht mit. Wenn das Land es nicht kann, wie sollten wir es dann können." Der Vorsitzende der CDU-Mehrheitsfraktion im Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Wolfgang Kirsch, hatte bereits angekündigt, erneute Wünsche nach einer Kapitalerhöhung würden abgelehnt. Am Wochenende hatte bereits der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Peer Steinbrück (SPD) bekräftigt, das Land werde sich voraussichtlich nicht an der Kapitalspritze beteiligen. Damit bleiben als Kapitalgeber nur die beiden Sparkassenverbände, die aber bereits grundsätzlich signalisiert hatten, sich an einer Kapitalspritze beteiligen zu wollen.

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Dokument erstellt am 22.03.2004 um 18:02:15 Uhr
Erscheinungsdatum 23.03.2004