Vorlage für Weltgipfel in Johannesburg
Gibt es Lösungen für die globale Wasserkrise? Dieser Frage widmet sich eine internationale Süßwasserkonferenz, die nächste Woche in Bonn stattfindet. Auf Einladung der deutschen Ministerien für Umwelt und Entwicklung treffen sich dort von Montag an rund 900 Experten von Regierungen sowie UN-, Entwicklungshilfe- und Umweltorganisationen aus mehr als 130 Ländern.
Wenn es nach den Plänen der Veranstalter geht, werden zum Abschluss der fünftägigen Konferenz konkrete Empfehlungen verabschiedet, wie die Wassernot langfristig gelindert werden kann. Sie sollen als Vorlage dienen für den Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung, der 2002 im südafrikanischen Johannesburg stattfinden wird. Neben dem Aufbau und der Finanzierung einer dauerhaft gesicherten Wasserversorgung in den so genannten Entwicklungsländern befasst sich die Konferenz mit Problemen wie dem ineffizienten Einsatz in der Bewässerungslandwirtschaft, dem Schutz von Ressourcen vor Verschmutzung, dem Umgang mit Hochwasser und Dürren als Folge des Klimawandels und der Vermeidung von staatlichen Konflikten bei der gemeinsamen Nutzung grenzüberschreitender Flüsse und Seen.
Die Konferenz ist im Internet unter www.water-2001.de zu verfolgen.
Ein Papier über die Privatisierung steht unter www.weedbonn.org. luh
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Dokument erstellt am 30.11.2001 um 21:34:11 Uhr
Erscheinungsdatum 01.12.2001