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Notiz aus der ver.di Mitgliederzeitschrift, Januar 2003

SPARKASSEN

Regierungspläne in der Kritik
Keine weiteren Änderungen des Hessischen Sparkassengesetzes fordert ver.di-Hessen.

Die Absicht aus der derzeitigen hessischen Landesregierung, private Beteiligungen (über die jetzt gegebene Möglichkeit der stillen Einlage hinaus) und Privatisierung zuzulassen, weist die Gewerkschaft entschieden zurück. Dies würde die bisherige Sparkassenlandschaft verändern. Großbanken könnten die Sparkassen ausschlachten, der gesamte Sparkassenverbund würde damit sukzessive zerschlagen. Daraus folgten Nachteile für die Arbeitnehmer, die Kunden, die mittelständische Wirtschaft und das gesamte Gemeinwesen der betroffenen Regionen. Die Sparkassen unterhalten ein flächendeckendes Zweigstellennetz, sind in ländlichen Regionen vertreten und bieten qualifizierte Arbeits- und Ausbildungsplätze in der Region, besonders auch für viele Frauen. Sie sichern regionale Kaufkraft. stärken die regionale Wirtschaft durch Mittelstandsfinanzierung und fördern Existenzgründer. Sie unterstützen regionale Vereine sowie die Kultur und damit die Qualität des Lebens in ländlichen Regionen. Aus diesen Gründen darf das Sparkassengesetz nicht ausgehöhlt werden.