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SPARKASSE STRALSUND - Bürgerschaft lässt Verkaufsvarianten prüfen

Stralsund · 11. Dezember · ap · Die Stralsunder Bürgerschaft treibt gegen massiven Widerstand der rot-roten Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern die Privatisierung der Sparkasse der Hansestadt voran. Das Stadtparlament stimmte am Donnerstag mit 27 gegen zehn Stimmen einem Antrag der Fraktionen von CDU und SPD zu, wonach Varianten einer Veräußerung des öffentlich-rechtlichen Kreditinstituts geprüft werden sollen. Stralsund wäre bundesweit der erste Fall eines Sparkassenverkaufs.

Zuvor war das Schweriner Innenministerium mit der Bemühung gescheitert, den Antrag von der Tagesordnung streichen zu lassen. Eine Gruppe zumeist älterer Sparkassenkunden protestierte vor dem Rathaus gegen eine Privatisierung.

In- und ausländische Privatbanken, darunter die Commerzbank und die schwedische SEB, signalisierten Interesse an einer Übernahme des Stralsunder Kreditinstituts.

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Dokument erstellt am 11.12.2003 um 17:56:17 Uhr
Erscheinungsdatum 12.12.2003