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Sparkassen sichern sich ab

Okay für Landesbank-Fusion

Mainz · 25. November · dpa · Die Sparkassen in Rheinland-Pfalz sollen künftig Kreditrisiken früher erkennen können und Teil des Haftungsverbundes der deutschen Sparkassen werden. Eine entsprechende Änderung zur Satzung für den Sparkassenstützungsfonds hat am Donnerstag die Verbandsversammlung des Sparkassen- und Giroverbandes in Mainz beschlossen. Der Haftungsverbund sichere die Existenz einer Sparkasse bei wirtschaftlicher Schieflage und damit auch die Einlagen der Kunden, erklärte Präsident Hans Otto Streuber die Notwendigkeit des Schrittes.

LBS wird abgespalten

Als letztes Gremium auf rheinland-pfälzischer Ebene gab die Verbandsversammlung der Sparkassenorganisation auch grünes Licht für die zum 1. Januar 2005 in Kraft tretende Fusion der Landesbank Rheinland-Pfalz mit der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW). Die Landesbausparkasse (LBS) Rheinland-Pfalz wird zuvor abgespalten und von 2005 an eigenständig.

An der Landesbank Baden-Württemberg wird sich die rheinland-pfälzische Sparkassenorganisation künftig mit 4,923 Prozent beteiligen. An der Landesbausparkasse Rheinland-Pfalz wird sie mit 80 Prozent beteiligt sein; 20 Prozent hält der Sparkassenverband Baden-Württemberg.

Der Verbandsvorsitzende der Sparkassen in Rheinland-Pfalz, Landrat Hans Jörg Duppré (CDU/Südwestpfalz), wurde auf der Versammlung in Mainz für weitere fünf Jahre wiedergewählt. Präsident Streuber war bereits im Juli für ebenfalls fünf Jahre im Amt bestätigt worden.

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Copyright © Frankfurter Rundschau online 2004
Dokument erstellt am 25.11.2004 um 17:00:10 Uhr
Erscheinungsdatum 26.11.2004