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Anlage P 2 : Auszug aus dem Protokoll der Schulausschußsitzung vom 23.11.1977, Seite 5 unten :

b) Vermögenshaushalt

Zu der Haushaltsstelle 24o.94o4 (Turnhallenneubau Gewerbliche Berufsschule in ßrakel) trägt Kreisdirektor Diekmann vor, daß der angesetzte Betrag von l Mio. DM als Zuschuß zu dem vom Kolping-, Bildungswerk geplanten Tumhallenbau gewährt werden soll. Das Kolping-Bildungswerk stellt dafür die Halle in den Vormittagsstunden für den Sportunterricht der Adolph-Kolping-Schule mietfrei zur Verfügung, so daß sich dann ein kreiseigener Sporthallenneubau erübrigt.

Inzwischen ist aber festgestellt worden, daß eine Landeszuweisung für den Zuschuß an das Kolping-Bildungswerk, wie in Haushaltsstelle 24o.3615 eingeplant, nicht bewilligt wird. Somit müßte der Betrag von l Mio. DM voll eingebracht werden. Ein unter Berücksichtigung dieser geänderten Voraussetzungen vorgenommener Kostenvergleich ergibt eine jährliche Belastung von 166.600,-- DM. Wenn dagegen der Kreis die Sporthalle selbst baut, beläuft sich die jährliche
Belastung voraussichtlich auf 176.743,-- DM. Zieht man die Möglichkeit in Betracht, daß das Kolping-ßildungswerk auf den Sporthallenbau verzichtet und statt dessen die Halle nachmittags mietet, stellt sich durch die Mieteinnahme in Höhe von 5o.ooo,-- DM bis 60.000,--DM ein kreiseigener Turnhallenbau wesentlich kostengünstiger dar als eine Beteiligung des Kreises an dem Bauvorhaben des Kolping-Bildungswerkes. Insofern ist der veranschlagte Betrag bei Haushaltsstelle 24o.94o4 als vorläufig anzusehen.

Die Ausschußmitglieder sind übereinstimmend der Ansicht, eine eigene Turnhalle für die Adolph-Kolping-Schule zu bauen und eine Mietbeteiligung des Kolping--Bildungswerkes anzustreben.