Eine neue Nachricht aus Ibbenbüren zeigt den weiteren Verlauf des Bürgerbegehrens bzw. -entscheids :
Ibbenbüren, 30.06.2004
Die Wellen schlagen hoch, aber wir sind im Gespräch.Auch der WDR und Das Radio Steinfurt berichten und verfolgen das ganze. Die erwirtschafteten Zahlen der Müllabfuhr für die ersten 4 Monate 2004, bisher streng geheim und angeblich nicht abschließend zusammengestellt, haben wir "am Kopierer gefunden". Sie belegen eindeutig, dass die städtische M. unter dem Angebot der Firma Holtmeyer liegt, die den Zuschlag haben soll. Sie hat ihn deshalb noch nicht, weil man im Beschluß im Dezember "vergessen" hatte, den Personalrat einzubeziehen. Heute ist die Rat-Sondersitzung, die das nachholen soll, wo aber noch mehr passieren wird.
Passend kommt heute in die Zeitung, dass die VERDI_Mitglieder in der Belegschaft Holtmeyer (die den Zuschlag bekommen soll) ausgetreten sind: wir fühlen uns "nicht im Geringsten vertreten". Die Gewerkschaft habe ihre Neutralität verletzt und nterstützt nur die Bediensteten des städtischen Bauhofes. "Wir sind von Euch verraten und verkauft worden." Der VERDI-Sekretär, der Montag dort vorbei geschaut habe, sei nach einer Minute schon rausgeflogen. ...Wie schaffen die es, die sicher nicht dummen Leute so gegen uns aufzuwiegeln? Die Sätze, die zitiert werden, auch am Samstag in der Zeitung, sind so betont auf "einfacher Mann" getrimmt! Und beinhalten Verdrehungen bis zu platten Lügen.
Eine Erklärung habe ich für diesen Aufruhr: über Suchmaschinen: in der Ostfriesenzeitung (ja, gibt es!) unter Heinemann und GMA haben wir gefunden, dass GMA (Tochter oder anders verbandelt mit Holtmeyer) im Norden Aufträge verloren hat, weil Heinemann mit Dumpingpreisen aufgewartet sei, und die GMA ca. 60 Mitarbeiter entlassen müsse.
Jetzt bin ich gespannt auf die Ratssitzung um 17.00 Uhr. Vielleicht hat die Gegenseite ja auch was neues gefunden!?
Es wird noch einiges passieren bis zum 04. Juli. Aber ich weiß, dass viele uns die Daumen drücken. Über die Tipps und das Interesse im Netz hab ich mich sehr gefreut.
Denn eigentlich arbeiten wir an der gleichen Sache!
Maria Frank