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Anträge gegen Ruestungsgueter auf der Hauptversammlung der DaimlerChrysler AG am 09.04.2003 in Berlin (2)

von Henry Mathews, Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre, Postfach 13 03 35, 50497 Köln bzw. Ebertplatz 12, 50668 Köln

Zu Punkt 3 der Tagesordnung:

Der Vorstand wird nicht entlastet."

Zu Punkt 4 der Tagesordnung:

Der Aufsichtsrat wird nicht entlastet."

Zu Punkt 6 der Tagesordnung:

Antrag E

Der Erwerb eigener Aktien zur Übertragung an Führungskräfte wird
abgelehnt."

Zu Punkt 11 der Tagesordnung:

Antrag F

Der vorgeschlagenen Neudefinition des Unternehmensgegenstandes wird nur zugestimmt, wenn den ersten fünf Spiegelstrichen jeweils die Worte "zur nichtmilitärischen Nutzung" angefügt werden."

Zu Punkt 13 der Tagesordnung:

Antrag C

Die Vergütung des Aufsichtsrats wird nicht erhöht.

Gemeinsame Begründung aller fünf Gegenanträge:

Vorstand und Aufsichtsrat haben es versäumt, DaimlerChrysler auf einen umweltverträglichen und friedenserhaltenden Kurs zu steuern. Sie setzen weiterhin auf klimaschädliche Luxusfahrzeuge und auf Kriegswaffen.
.
Insbesondere Frau Postel und Herr Russmann haben Versäumnisse der Konzernleitung in den Begründungen ihrer bereits veröffentlichten Gegenanträge überzeugend dargelegt. Weitere Fehler des Managements werden auf www.kritischeaktionaere.
de in der Rubrik "Konzernkritik" ausführlich beschrieben. Deshalb können Vorstand und Aufsichtsrat weder entlastet werden (TOP 3 und 4), noch dürfen ihnen zusätzliche Vergütungen (TOP 6f und 13) gewährt werden. Angesichts der auf viele
Jahre angelegten Kriege einzelner NATO-Staaten gegen die arabische Welt müssen die Geschäfte von DaimlerChrysler jetzt in der Satzung (TOP 11) eindeutig auf zivile Anwendungen festgelegt werden. Jede Produktion von Kriegswaffen oder Waren zur militärischen Nutzung muss ausgeschlossen werden."