Das Institut beabsichtige "natürlich", Mitglied der deutschen Sparkassenorganisation zu bleiben, stellte Neuber klar. Er unterstrich zudem, dass die Neuordnung der WestLB keinen Modellcharakter für andere Landesbanken habe, da diese völlig unterschiedliche Strukturen besäßen.
EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti hatte wiederholt Kritik am System der öffentlich-rechtlichen Sparkassen in Deutschland mit ihren Landesbanken geäußert. Er sieht die staatlichen Haftungsgarantien für grenzüberschreitend tätige Institute als Beihilfen an, die möglicherweise gegen EU-Recht verstoßen. Gegen die Sicherheiten hatte Ende 1999 bereits die Europäische Bankenvereinigung Beschwerde eingelegt.
Derzeit gebe es noch keine Beschlüsse, ob sich das Geldhaus im Zuge der Neuordnung von Industriebeteiligungen trenne, sagte Neuber weiter. Auch zu seinem möglichen Nachfolger wollte er sich nicht äußern. Neuber wird sich im August nächsten Jahres aus dem Bankengeschäft zurückziehen.
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Dokument erstellt am 19.11.2000 um 21:17:56 Uhr
Erscheinungsdatum 20.11.2000